Beschreibung:
Nach einem wunderschönen Sonnenaufgang im Gebiet der White Pocket, fuhren wir vom dortigen Trailhead, mit dem Cherokee, in Richtung Westen – zur Sandhill Ranch. Der steile, tiefsandige Anstieg, die erste Hürde auf dieser Strecke – siehe Wanderung White Pocket, stellte kein wirkliches Problem dar und wurde schnell überwunden. Damit entfiel, zu unserer Erleichterung, ein morgendliches Freischaufeln.
Bei GPS: 12S 0417698 4088083 war Heikes Einsatz gefordert,
Gate 2 ist wieder zu öffnen und zu schließen.
Nach ca. 1,3 mls erreichten wir die Junction (JCT) zur BLM-Road 1066, GPS: 12S 0415958 4088768. Die nächsten 1,85 mls fuhren wir in Richtung Südwesten zur JCT Sandhill Ranch (Poverty Flat Ranch), GPS: 12S 0414191 4086706, die alte Windmühle dient der Orientierung. Wenig später haben wir
die Überreste der Ranch erreicht,
die ihre besten Tage schon lange hinter sich hat. Nach einem kurzen Stopp fahren wir weiter nach Nordnordwest, einen sandigen und holprigen Trail, parallel zum ehemaligen Landing Strip bis zu
einem Gate, welches wieder zu öffnen und zu schließen ist.
Wir befinden uns jetzt in der Coyote Buttes Special Management Area. Zu unserem Parkplatz, in der Nähe der ‘Queen’, GPS: 12S 0412988.2 4090720.7 gelangten wir nach ca. 1,5 h Fahrtzeit.
Unter Wacholderbäumen, die etwas Schatten spenden,
stellen wir bei herrlichstem Sonnenschein unser Fahrzeug ab.
Der letzte Abschnitt vor dem Parkplatz, GPS: 12S 0412776.0 4090160.8, ist sehr abschüssig, tiefsandig und mit Vorsicht zu genießen.
Querfeldein wandern wir ca. 0,6 mls über prairieartiges Gelände und Sanddünen zu den Coyote Buttes South in Richtung Westen. Auch hier sind wieder, wie bei unserer Wanderung in den Edmaiers Secrets,
viele blühende Pflanzen zu sehen, die mit ihren weißen, gelben,
blauen und violetten Blütenfarben markante Farbtupfer in die Landschaft setzen. Noch ein kleiner Aufstieg und wir haben die Ostseite der Teepees mit ihren schönen, farbigen Layern erreicht.
Im Schatten der Buttes genehmigen wir uns eine Rast, denn wir haben ja bis zum nächsten Tag Zeit, um uns hier auszutoben. Es ist herrlich. Blauer Himmel und Sonnenschein – was will man mehr! Wir wandern weiter in Richtung Nordnordost und stolpern fast förmlich über den kleinen
Half´n-Half–Butte. Kein Wunder, daß wir den kleinen Knubbel
im letzten Jahr nicht fanden – siehe Wanderung Lone Tree – Cottonwood Teepees, bewegten wir uns damals viel zu weit westlich von ihm. Auch außerirdischer Besuch gesellte sich zu uns
– Spaceball-Commander‚ Lord Helmchen …
Über farbenfrohen Slickrock wandern wir weiter zu einer
Buttegruppe, GPS: 12S 0412091 4091091,
unweit vom ‘Seahorse’, die durch ihre vielfältige Form- und Farbgebung brilliert. Weiter geht´s.
Bei GPS: 12S 0412134 4091159 haben wir den Aussichtspunkt zu
‘Flintstones Telephone’ und den North-South Teepees erreicht.
Hier eine Aufnahme von der Westseite.
Wir steigen über eine Sanddüne zum ‚Red Grotto‘-Gebiet ab. Das Wetter ändert sich. Der Himmel färbt sich grau in grau. Zu allem Überfluß werden wir noch von einzelnen dicken Regentropfen bombardiert – nach prima. In der Hoffnung auf besseres Wetter umrunden wir das Gebiet von ‘Red Grotto’ von Westen nach Norden und statten der, hinter einer Sanddüne versteckt liegenden Grotto einen wiederholten Besuch ab.
‚Red Grotto‘ selbst, GPS: 12S 0411848 4091210, ist im Vergleich zu den Cottonwood Teepees nichts Spektakuläres, doch beherbergt sie
schöne Sandsteinmaserungen, die von Wind und Sand
freigestrahlt wurden. Die Farbpalette variiert in Rot-, Gelb- und Brauntönen.
Wir wandern weiter zur Ost- und später zur Südseite des Gebietes, zurück in Richtung Teepees. Der Himmel klart wieder auf. Wir orientieren uns am ‘Seahorse’ und
steigen zu diesem verschnörkelten Gebilde hinauf.
Der Weird Rock, auch
Control Tower genannt, strahlt in der Sonne.
Doch so richtige Freude will nicht aufkommen. Wir hatten wieder ´mal die Rechnung ohne meinen Lieblingsfreund ‘Kamerad Wind’ gemacht, der kostenfreie Gesichtspeelings verteilte.
Das Thermometer zeigt 55° C in der Sonne – uns reicht es. Wir wandern zurück zum Parkplatz und beschließen zum Sonnenuntergang hierher zurück zukehren. Am Parkplatz angekommen, wandern wir weiter nach Osten und statten der
‘Chess Queen’ und deren Umgebung einen Besuch ab.
Zurück am Parkplatz, wollen wir im Schatten der Wacholderbäume relaxen. Doch daran ist nicht im Entferntesten zu denken. Der böige Wind will sich partout nicht legen. Da wir ja schon einmal in dem faszinierenden Gebiet der Cottonwood Teepees waren – siehe Wanderung Lone Tree – Cottonwood Teepees, beschließen wir schweren Herzens, nach Page, via US 89A und den Cliff Dwellers,
zurückzufahren.
Einen Trost haben wir ja noch mit den bevorstehenden Wanderungen in den Buckskin Gulch und ein letztes Mal zur The Wave.
Roundtrip.
Wegstrecke mit Fahrzeug von Page via US 89 - Coyote Buttes South: ca. 70 mls
Wegstrecke mit Fahrzeug von White Pocket - Coyote Buttes South: ca. 9 mls
Wegstrecke mit Fahrzeug Coyote Buttes South - via US 89A nach Page: ca. 86 mls
Wegstrecke Wanderung insgesamt: ca. 4.5 mls
Zeitbedarf Wanderung insgesamt: ca. 6,5 h
Topo-Map Cottonwood Teepees
Fazit:
Eine interessante, abwechslungsreiche und lohnende Halbtageswanderung in einmaliger einzigartiger Landschaft abseits der Touristenpfade. Highlights: skurrile Sandsteinformen und -Farben - bei entsprechendem Wetter absolut empfehlenswert.
Tip: Wer seine Wanderung im Süden der Cottonwood Teepees, GPS: 12S 0412175 4090003, bei einer farbenfrohen Butte- und Brainrock-Gruppe beginnt und sich nach Nordnordosten ‘vorarbeitet’, der stolpert fast über die Fantasiegebilde wie ‘Dromedar’, ‘Hydra’, die beiden ‘Half´n-Halfs’ und unzählige, einzigartige photogene Objekte.
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