Beschreibung:
Vom Parkplatz an der US 24 wandern wir quer feldein durch hohes, dichtes Tamarisken-Gestrüpp nach Südwesten, in Richtung Fremont River, den wir nach ca. 0,5 Meilen erreicht haben.
Wir suchen eine geeignete Furt,
tauschen die Wanderschuhe gegen Sandalen und überqueren das knietiefe Flüsschen – was ein Spaß. Kein fester Untergrund sondern nur Schlamm, in den man knöcheltief einsinkt. Die Strömung, die erst so friedlich wirkt, ist nicht zu verachten. Am anderen Ufer angelangt, befreien wir uns von der unfreiwilligen Fangopackung, wechseln die Schuhe und ab in den nächsten Tamarisken-Dschungel
in Richtung Wash,
der hinauf in das Gebiet der South Pinto Hills führt. Wir befinden uns jetzt in einer Art Valley, von denen es hier einige gibt. Die ‚Schatzsuche‘ kann beginnen. Auf nach Süden. Aus der Ferne grüßen
die Henry Mountain.
Verschiedene Formationen säumen unseren Weg mit teilweise imposanten Farbspielen. Wir wandern in ein parallel verlaufendes Valley, aber von der Formation unserer Begierde keine Spur. Entschädigt werden wir von den
Solitären, die sich im südlichen Bereich befinden.
Es ist erstaunlich, wie faszinierend und variantenreich ein sonst eher öde wirkendes Gebiet, flüchtig aus der Ferne betrachtet, sein kann. Dank seiner Farbspiele von purpurnen, weißen und gelblichen Tönen und Strukturen. Leider sind die äußeren Bedingungen suboptimal. Grelles Licht, Temperaturen weit über 35 °C und meine heißgeliebten Windböen mit dem klassischen Southwest-Peeling-Effekt fordern uns auf, die Wanderung zu beenden. Wir wandern zurück, queren den Fremont River, der mich meiner Sandalensohle beraubte (Sch… Quicksand!) zum TH, den wir nach ca. 5,5 h erreichen.
Fazit:
Eine einfache Wanderung für jedermann, am besten vor Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang. Highlights: Farbenfrohe Formationen und Solitäre – bedingt empfehlenswert.
Round Trip.
Wegstrecke insgesamt: ca. 6 mls
Zeitbedarf insgesamt: ca. 5,5 h
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